Durch Scheiben entstehen Doppelungen, Reflexe und feine Schleier. Suche saubere Ecken, drücke die Gegenlichtblende ans Glas, wähle 1/125 s oder schneller, und atme ruhig aus. Bewegungslinien hinterlassen angenehme Weichheit, während markante Gipfel scharf bleiben. Notiere Streckenabschnitte, damit du später beim Editieren Übergänge zwischen Tal und Passhöhe erzählerisch sauber ordnen kannst.
Im Gebirge dreht das Wetter in Minuten. Halte HP5 bereit, den du auf 800 belichtest und pushen lässt, wenn Nebel fällt. Bei plötzlich aufreißendem Himmel wechsle zu Ektar oder belichte Portra reichlich, um tiefe Farben zu erhalten. Schütze die Kamera mit einer einfachen Regenhaube, und trockne Riemen sowie Dichtungen ab, bevor du weiterziehst.
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